Modellprojekt: DRK und Volkswagen Sachsen starten im Werk Zwickau mit Corona-Impfung von Risikogruppe und Mitarbeitern aus dem Vogtland

- Dezentraler Einsatz: Volkswagen Crafter zum Impfmobil umgebaut
- DRK beauftragt Unternehmen, Impfkampagne in Sachsen zu unterstützen
- Volkswagen-Impfteam auch außerhalb der Produktionswerke in Westsachsen einsetzbar

Übergabe des neuen Impfmobils vor dem Gesundheitswesen 2 im Fahrzeugwerk Zwickau: (v. l.) Dirk Coers (VWS-Geschäftsführer Personal), Udo Strewe (erster Impfpatient VW Sachsen), Dr. Katrin Flemming (leitende Betriebsärztin VW Sachsen), Dr. Nicole Walther (Werksärztin Werk Zwickau), Dr. Kai Kranich (Pressesprecher DRK LV Sachsen) und Jens Rothe (Gesamtbetriebsratsvorsitzender VW Sachsen).

Zwickau – Volkswagen Sachsen startet heute im Auftrag des Deutschen Roten Kreuz (DRK) Sachsen ein Modellprojekt, um eine klar definierte Risikogruppe in der Belegschaft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Vogtlandkreis (Hochinzidenzgebiet) zu impfen. Volkswagen Sachsen ist damit eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das mit seinen eigenen Werkärzten Mitarbeiter gemäß Priorisierung des Bundes impft und so der Impfkampagne von Bundes- und Landesregierung zur schnelleren Umsetzung verhilft. Das Unternehmen setzt sich seit Beginn der Covid-19-Pandemie aktiv für den Gesundheitsschutz ein und unterstützt Bundes- und Landesregierung bei der Bewältigung der Pandemie.

Mit dem Impfbeginn wurde auch das neue Volkswagen Impfmobil des Gesundheitswesens in Betrieb genommen: In dem umgebauten Volkswagen Crafter „Grand California“ werden die sechs Werkärzte und neun Krankenschwestern schnell, flexibel und vor allem dezentral an den Standorten Chemnitz, Dresden, Sankt Egidien und dem Werksgelände Zwickau Impfungen durchführen. Auch hier werden ausschließlich Mitarbeiter aus dem Vogtland sowie Mitarbeiter gemäß der Priorisierung des Bundes geimpft. Hintergrund: Das Vogtland ist seit längerem einer der größten Corona-Hotspots in Deutschland. Dort können sich angesichts hoher Infektionszahlen alle Einwohner ab 18 Jahren bereits jetzt gegen das Coronavirus impfen lassen.

„Die Bekämpfung der Pandemie braucht starke Partnerschaften wie in Sachsen mit dem DRK. Wir freuen uns, heute mit dem Start des Modellprojekts unseren Beitrag leisten und bei der Umsetzung der Impfstrategie zu unterstützen zu dürfen“, unterstreichen Dr. Katrin Flemming, Leiterin des VWS-Gesundheitswesen und Dirk Coers, Geschäftsführer Personal und Organisation von Volkswagen Sachsen.

VWS-Betriebsratsvorsitzender Jens Rothe: „Das Gute ist, dass wir mit dem neuen Impfmobil problemlos die Risikogruppen an unseren Standorten erreichen können. Volkswagen greift zudem auf umfassende Erfahrungen mit Testungen zurück und verfügt über ausreichend Routine bei der Unterstützung von großangelegten Impfkampagnen.“ Jedes Jahr werden bei Volkswagen Grippe-Schutzimpfungen bei den
Beschäftigten durchgeführt.

Auch das Deutsche Rote Kreuz in Sachsen freut sich über das Engagement von Volkswagen. Je nach Bedarf und Verfügbarkeit von Impfstoff und Personal kann das Impf-Team von Volkswagen auch außerhalb der Produktionswerke in Westsachsen zusätzlich eingebunden werden. „Für die allgemeine Impfkampagne ist diese Unterstützung wertvoll. Es ist immer noch eine große Herausforderung allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot machen zu können. Wir hoffen auf mehr Impfstofflieferungen in den kommenden Wochen und sind daher dankbar, dass auch Volkswagen in dieser wichtigen Phase seine Ressourcen einbringt“, so Dr. Kai Kranich, Pressesprecher DRK Landesverband Sachsen.

Der Start der Impfungen im Rahmen des Modellprojekts erfolgt zunächst in Sachsen. Das Gesundheitswesen der Volkswagen AG ist insgesamt darauf vorbereitet, auch Impfungen in Absprache mit den Behörden vornehmen zu können, so wie Volksagen heute bereits eigene COVID-19-Tests durchführen und damit unter anderem lokalen
Gesundheitsämtern bei ihrer wichtigen Aufgabe helfen. Vor diesem Hintergrund bestärkt Volkswagen erneut sein Angebot, bei der Umsetzung der deutschen  Impfstrategie zu unterstützen.

Die komplette Medieninformation zum Download

 

Werksärztin Dr. Nicole Walther (im Vordergrund) im Impfmobil vor dem Gesundheitswesen 2 in Zwickau.

VW-Logistiker Udo Strewe erhält die erste Impfung von Werksärztin Dr. Nicole Walther im neuen Impfmobil in Zwickau.

VWS-Mitarbeiter Steffen Martin erhält die erste Impfung von Werksarzt Dr. Harry Hoffmann im Gesundheitswesen 2 in Zwickau.

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